Historie 2000 - 2009

Für Furore sorgten in der Saison 2000/2001 unsere Jugend-Mannschaften mit 2 Meistertiteln. Einen großen Erfolg schaffte Horst Sternau, der es bis zu den Deutschen Meisterschaften schaffte. Nach Rolf Steinegger ist Horst Sternau damit der zweite Nollinger, der an Deutschen Titelkämpfen teilnehmen durfte. Seit Januar 2001 ist die Tischtennis-Abteilung dank Webmaster Oliver Graß mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Traditionell wird wie jedes Jahr ein Ortsentscheid der Mini-Meisterschaften durchgeführt. Mit 42 Kindern zwischen 7 und 12 Jahren stellten die Nollinger 2001 einen neuen Vereinsrekord auf. Nach längerer Pause wurde zur Saison 2001/2002 wieder eine Damen-Mannschaft gemeldet. Dank verschiedener Sponsoren erhielten unsere Jugend-Mannschaften neue Trikots und Sporthosen.

 

 

Vor Beginn der Saison 2001/2002 besuchten unsere Jugendlichen das Tischtennis-Bundesligaspiel DJK Offenburg – Zugbrücke Grenzau. Abgeschlossen wurde dieser Ausflug mit einem gemeinsamen Abendessen im Sportheim. Nach den Jugend-Mannschaften erhielten ein Jahr später auch die Damen- und Herren-Teams neue Trikots mit Sporthosen sowie neue Trainingsanzüge.

Mit 9 Mannschaften bestritten wir die Saison 2003/2004. Erstmals konnten 3 Schüler-Mannschaften gemeldet werden. Mit einem Riesenzuspruch haben unsere Jugendtrainer zu "kämpfen". Erstmals in der Geschichte unserer Abteilung mussten Trainingspläne ausgearbeitet werden, da ein produktives Training bei so vielen Kindern nicht mehr möglich war. Leider musste die 1. Herren-Mannschaft – diesmal chancenlos – aus der Landesliga absteigen. Wie in vergangenen Jahren waren wir am 13. März 2004 Ausrichter des Mini-Bezirksentscheides und ernteten für die hervorragende Organisation ein großes Lob.

Im Gegensatz zur Saison 2003/2004 war die Saison 2004/2005 eine äussert erfolgreiche. Die erste Mannschaft in der Besetzung Oliver Graß, Karl-Heinz Misera, Winfried Escher, Martin Albrecht, Christian Riehm, Heinz Steinegger und Gerhard Gretsch schafften den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga Süd. Nach 18 Spielen standen 16 Siege und zwei Unentschieden auf dem Konto. Ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis lieferte die zweite Mannschaft ab, die nach freiwilligem Abstieg als Zweiter in der Kreisklasse A den Aufstieg in die neugeschaffende Bezirksliga schaffte. Besonders zu erwähnen ist die Meisterschaft der Jugend in der Bezirksklasse. Damit ist der SV Nollingen nach nur einer Saison Bezirksklasse wieder in der Jugend Landesliga vertreten. Bei den Bezirksmeisterschaften der Jugend belegte der SV Nollingen mit Patrick Heger, Daniel Granier und Mathias Langer die ersten drei Plätze im U 15 Wettbewerb. Zusätzlich gewann Yannick Burger die U 13 Konkurrenz. Die hervorragende Arbeit unserer Jugendabteilung wurde auch an den Stadtmeisterschaften 2005 in Karsau deutlich. Bis auf den Titel im Schülerdoppel gingen sämtliche Wettbewerbe im Jugendbereich an Spieler des SV Nollingen.

In der Saison 2007/2008 konnten wir wieder einen Damenmannschaft ins Rennen schicken. Mittlerweile spielen die Damen sehr erfolgreich in der Verbandsliga Südbaden.

Derzeit spielen noch die Erste und Zweite Mannschaft in der Bezirksliga, die Dritte in der Bezirksklasse unsere Vierte spielt in der Kreisklasse C.

 

Historie 1990 - 1999

 

1991 holte sich die Jugend-Mannschaft den Titel "Pokalsieger des Bezirk Oberrhein". Dieses Team erreichte in der Landesliga einen hervorragenden 3. Platz. Überragend spielte unser Nachwuchstalent Timo Lammer, der mit 45:0 Spielen während der ganzen Saison ungeschlagen blieb. Regelmäßig finden seit der Abteilungsgründung jährlich die Vereinsmeisterschaften statt. Für Hobbyspieler wird traditionell eine eigene Klasse durchgeführt. Anlässlich des Turniers im Jahre 1993 nahmen 23 Hobbyspieler teil. Seit 1993 beteiligt sich der SV Nollingen an einer der größten deutschen Breitensport-Aktionen für Kinder: den Mini-Meisterschaften. Regelmäßig wird ein Ortsentscheid durchgeführt; öfters fand auch der Bezirksentscheid in Nollingen statt und in den Jahren 1999 und 2000 konnte sogar mit großem Erfolg der Verbandsentscheid durchgeführt werden. Auch in Nollingen fanden durch diese Mini-Ortsentscheide manche Talente Spaß am Tischtennis-Sport und schlossen sich später unserem Verein an.

 

 

 

 

 

In der Saison 1994/1995 konnten die Nollinger Tischtennisspieler einen lange ersehnten Erfolg feiern. Nach 26 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Bezirksklasse (in dieser Zeit wurden 542 Meisterschaftsspiele durchgeführt) wurde nun endlich der Aufstieg in die Landesliga geschafft. Rolf Steinegger, der nach vielen Jahren wieder zum SV Nollingen zurückkehrte, hatte mit einem Spielverhältnis von 23:5 im vorderen Kreuzpaar einen großen Anteil an diesem Erfolg. Leider wurde das Landesliga-Abenteuer nach nur einem Jahr wieder beendet. Ohne die erforderliche Verstärkung musste unsere Mannschaft wieder absteigen.

 

  

 

 

Eine neue Ära begann in diesen Jahren: Die Nollinger Senioren-Spieler holten sich mehrfach den Titel bei den Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften. 1995 und 1996 belegte man bei den Südbadischen Titelkämpfen als Vertreter des Bezirks Oberrhein jeweils den 3. Platz. Auch in den Einzel-Wettbewerben sorgten Nollinger Senioren-Spieler für Erfolge. Rolf Steinegger qualifizierte sich 1996 durch überragende Leistungen auf Bezirks- und Verbandsebene für die Deutschen Senioren-Meisterschaften, die in Hochheim bei Frankfurt stattfanden. Im Doppel erreichte er mit seinem Partner Martin Frey das Viertelfinale, wo die beiden dann gegen die späteren Sieger und früheren Bundesligaspieler Baum/Becker verloren. Dies war wohl der bisher größte Erfolg eines Nollinger Tischtennis-Spielers. Horst Sternau holte sich 1996 den Sieg beim Senioren-Verbandsranglistenturnier in seiner Altersklasse. Mit Herbert Saur, der selbst noch als aktiver Spieler an der Platte steht, hat der SV Nollingen einen hohen Funktionär in seinen Reihen. Nachdem er bereits viele Jahre Beisitzer im Bundesschulsportausschuss war, wurde er 1997 Chef dieses Gremiums und ist seither Bundesschulsport-Beauftragter. Damit hat Herbert Saur auch enge Kontakte zur Frankfurter Zentrale des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB). Doch nicht nur auf Bundesebene engagiert er sich - ist er doch auch Verbands-Schulsportbeauftragter und seit über 10 Jahren Staffelleiter der Kreisklasse B.

 

 

 

Überaus positiv verlief die Saison 1997/1998. Gleich vier Nollinger Mannschaften konnten die Meisterschaft erringen. Die 2. Herren-Mannschaft holte sich mit 40:4 Punkten überzeugend den Titel in der Kreisklasse A und stiegt somit in die Bezirksklasse auf. Noch souveräner mit 31:1 Punkten holte sich die 4. Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisklasse C. Den fast schon traditionellen Bezirksmeistertitel gewannen die Nollinger Senioren. Den 4. Erfolg für unseren Verein sicherte sich die 2. Jugend-Mannschaft. 1998 wurde der B-Pokal-Wettbewerb klar vom SV Nollingen dominiert. Im Finale gewann die Nollinger "Erste" gegen die Nollinger "Zweite" mit 4:1. Im C-Pokal kamen die Nollinger ebenfalls ins Finale - unterlagen dort jedoch dem TTC Grenzach-Wyhlen mit 2:4.

 

Im Jahre 1999, pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum des SV Nollingen, schaffte die 1. Herren-Mannschaft zum zweiten Mal den Aufstieg in die Landesliga. Unvergessen bleibt der überraschende 9:6 Sieg am zweitletzten Spieltag gegen den hohen Favoriten ESV Weil. Leider konnte unser Team auch dieses Mal den sportlichen Abstieg nicht verhindern. Glückliche Umstände sicherten uns jedoch den Verbleib in der Landesliga. Im Dezember 1999 holte sich Horst Sternau bei den Südbadischen Meisterschaften der Senioren in Waldkirch den Titel in seiner Altersklasse. Im Dezember 2000 konnte er an gleicher Stätte seinen Titel verteidigen. Bereits zum fünften Mal wurde das Senioren-Team des SV Nollingen am 13. Februar 2000 Bezirksmeister und belegte bei den Südbadischen Titelkämpfen in Bonndorf den 2. Platz.

Historie 1980 - 1989

Ebenfalls 1982 gelang Claudia Lenz ein weiterer großer Erfolg. Bei den Badischen Meisterschaften in Karlsruhe holte sie sich im Einzel und im Doppel jeweils den 3. Platz. Dank ihrer Erfolge war sie bei den Süddeutschen Meisterschaften startberechtigt und belegte dort im Doppel den 3. Platz. Das Mädchen-Team eilte von Erfolg zu Erfolg. Auf Bezirksebene hatten sie schon lange niemanden mehr zu fürchten. Mit 32:0 Punkten wurden die Nollinger Mädchen bereits zum zweiten Mal Bezirksmeister. 1983 wurde beim Verbands-Pokalturnier in Offenburg mit Siegen über Riedböhringen, Rastatt, Renchen und Emmendingen der Titel geholt. Im gleichen Jahr gewannen die Nollinger Mädels auch die Südbadischen Mannschaftsmeisterschaften. Das Mädchen-Team in der Aufstellung Claudia Lenz, Brigitte Maier, Barbara Steinegger und Martina Amrein nahm am 11./12. Juni 1983 an den Süddeutschen Meisterschaften teil. Bei diesem zweitägigen Turnier belegte man den 3. Platz. Bei den Bezirksmeisterschaften 1983 schaffte Claudia Lenz in 6 ! verschiedenen Wettbewerben jeweils einen Platz unter den ersten drei - davon waren 3 Titelgewinne dabei. Die im Bezirk konkurrenzlosen Mädchen hatten sich jetzt ein neues Ziel gesetzt. Sie starteten erstmals bei den Damen und konnten auch dort bereits in der ersten Saison ungeschlagen mit 32:0 Punkten die Meisterschaft erringen. Einen großen persönlichen Erfolg konnte dieses Team beim Rheinfelder Sportball erreichen: Sie wurden zur "Mannschaft des Jahres" gewählt. Leider geht jede Ära einmal vorbei. Nachdem diese sehr erfolgreiche Mannschaft zweieinhalb Jahre ungeschlagen blieb, kam es nach der Saison 1983/1984 zur Auflösung.

In der Saison 1985/1986 spielte mit der Jugend-Mannschaft erstmals ein Nollinger Team in der Landesliga. Die Spieler Andreas Gretsch, Harald Steinke, Stephan Treiling und Oliver Graß schnitten recht beachtlich ab und schafften den angestrebten Klassenerhalt deutlich. 1986/1987 meldete der SV Nollingen erstmals 9 Mannschaften. Die Jugendarbeit genoss schon immer große Aufmerksamkeit. Während mehrerer Jahre nahmen Schüler und Jugendliche am wöchentlichen Fördergruppen- und Bezirkskadertraining teil. Die 1. Herren-Mannschaft erreichte in der Saison 1986/1987 die Vizemeisterschaft in der Bezirksklasse Oberrhein. Heinz Steinegger war in dieser Runde mit 33 Siegen und 9 Niederlagen der stärkste Spieler aller Bezirksklassen-Mannschaften. Am 2. September 1989 wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Tischtennis-Abteilung eine Feier durchgeführt, zu der auch die Gründungsmitglieder sowie Freunde und Gönner eingeladen wurden. Nach über zehnjähriger Abteilungsleitertätigkeit übergab Norbert Stucke 1989 sein Amt an Heinz Steinegger.

Historie 1970 - 1979

Ab 1970 war dann der Filmsaal der Goetheschule unser Trainings- und Spiellokal. 1971 kam es zum ersten Freundschaftsspiel gegen den TTC Rheinfelden/Schweiz. Daraus entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis, das während vieler Jahre gepflegt wurde. Ein großer Erfolg schaffte in der Saison 1971/1972 die erste Jugend-Mannschaft.

 In der Aufstellung Heinz Steinegger, Thomas Lammer, Peter Eberlin und Norbert Stucke konnte nach spannendem Saisonverlauf die Meisterschaft errungen werden. Einen großen Anteil an diesem Erfolg war unserem damaligen Jugendtrainer Rolf Steinegger anzurechnen. Bei den traditionellen Vereinsmeisterschaften, die im Jahre 1972 im neuen Spiellokal, der Realschul-Turnhalle, durchgeführt wurden, hatte man 82 Teilnehmer. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Tischtennis-Abteilung führte man im März 1973 ein Einladungsturnier durch, das vom SV Wyhlen gewonnen wurde. Rolf Steinegger bei den Junioren und Heinz Steinegger in der Jugend wurden zu Vergleichskämpfen Oberrhein/Nordwestschweiz eingeladen.

Im Jahre 1974 spielte unsere 1. Herren-Mannschaft erstmals um die Meisterschaft in der Bezirksliga mit. Es sah auch lange Zeit nach einem möglichen Titelgewinn der Nollinger aus. Leider war Spitzenspieler Rolf Steinegger, der mittlerweile in Berlin wohnte, nicht immer verfügbar. Eigens zum letzten entscheidenen Spiel um die Meisterschaft kam er dann aus Berlin angereist. Dieser Kampf gegen den SV Schopfheim endete dann für die Nollinger enttäuschend - es gab eine klare 1:9 Niederlage. Letzlich blieb nur die Vize-Meisterschaft, die für uns jedoch ein großer Erfolg war.

 

 

Es folgten Jahre, in denen der SV Nollingen wieder im Nachwuchs-Bereich für Furore sorgte. Thomas Buhl holte sich am 1. Mai 1974 bei den Südbadischen Meisterschaften im Schüler-Einzel den ersten Titel für den SV Nollingen. Zweifacher Schüler-Bezirksmeister wurde Thomas Senger, der auch das Endranglistenturnier des Bezirks Oberrhein gewann.

Im Jahre 1975 dominierte die Nollinger Schüler-Mannschaft das Geschehen im Bezirk. In der Aufstellung Thomas Senger, Thomas Buhl, Alexander Manschott und Thomas Lenz siegte man souverän in der Meisterschaft sowie im Pokal. Am 2./3. November 1975 konnten erstmals die Vereinsmeisterschaften in der neuen Nollinger Hebelhalle durchgeführt werden. Vereinsmeister wurde Walter Lenz - insgesamt hatte man 63 Teilnehmer. 1975 und 1977 kam es in Berlin jeweils zu einem Freundschaftsspiel gegen den neuen Verein unseres ehemaligen Spitzenspielers Rolf Steinegger. Beide Begegnungen gegen starke Gegner wurden klar verloren. Thomas Buhl glänzte bei den Bezirksmeisterschaften 1975 mit 3 Titeln. Ausserdem erhielt er eine Berufung in die Verbandsauswahl.

Zur Saison 1977/1978 meldete der SV Nollingen bereits 5 Mannschaften. Neben 2 Herren-, 1 Jungen- und 1 Schüler-Mannschaft nahm auch erstmals ein Mädchen-Team am Spielbetrieb teil. 1979 übergab Walter Lenz das Amt des Abteilungsleiters an den bisherigen Jugendleiter Norbert Stucke. 1980 begannen überaus erfolgreiche Jahre im Nachwuchs-Bereich. Für Schlagzeilen sorgten hauptsächlich unsere Mädchen. Elke Buhl und später Claudia Lenz eilten von Sieg zu Sieg. 1981 siegte Claudia Lenz bei mehreren Verbands-Ranglistenturnieren souverän und in Karlsruhe spielte sie in der Südbaden-Auswahl gegen die Pfalz, Hessen und das Rheinland. Sie wurde 1981 in Hüfingen überzeugend Südbadische Meisterin und erhielt bei der Siegerehrung den Ehrenpreis der Stadt Hüfingen überreicht. Eine große Chance zum Aufstieg in die Landesliga sollte für unsere 1. Mannschaft eine Entscheidungsrunde in Britzingen werden, an der außer dem SV Nollingen noch die FT Freiburg sowie der SV Kirchzarten II teilnahmen. Leider wurde dies zu einem traurigen Abschluss einer guten Saison. Auf der Hinfahrt nach Britzingen kam es zu einem Zwischenfall, bei dem eines unserer Autos total ausbrannte. Einer unser Spieler musste dabei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Historie 1960 - 1969

In den Jahren 1961 bis 1963 befand sich der SV Nollingen in einer Krise. Anlässlich einer Mitgliederversammlung kam sogar die Auflösung des Vereins zur Sprache. Mehr aus Verlegenheit wurde während der Generalversammlung am 21. Juni 1963 vom damaligen Vorsitzenden, Edwin Streule, der Vorschlag unterbreitet, es doch einmal mit Tischtennis zu versuchen. Von vielen Vereinsmitgliedern belächelt fanden sich dann doch die ersten interessierten Spieler. 

 

Nachdem in vielen Arbeitsstunden der Nollinger Schulkeller als Spiellokal hergerichtet wurde, konnte der erste Trainingsabend am Donnerstag, 19. September 1963 durchgeführt werden.

Man war damals sehr glücklich über die Bereitstellung des Schulkellers - nach heutigen Maßstäben würde wohl kaum jemand unter solchen Bedingungen trainieren. Die ersten Freundschaftsspiele gegen eine lokale Firmenmannschaft gingen 0:16 und 2:14 verloren. Bald darauf stellte man den Antrag zur Aufnahme in den Südbadischen Tischtennis-Verband.

Zur Saison 1964/1965 nahm dann erstmals eine Nollinger Tischtennis-Mannschaft am Rundenspielbetrieb teil. Die damalige Aufstellung: Günter Buhl, Bernd Ruf, Heinrich Kaiser, Herbert Merkt, Erhard Steinegger, Manfred Schmidt, Lothar Böhler. Das erste Spiel in Laufenburg am 19. September 1964 ging mit 0:9 verloren. Obwohl man ohne Sieg diese erste Saison beendete, schuf man sich eine immer größere Anerkennung und Akzeptanz.

 


Die erste Vereinsmeisterschaft fand am 3. Juli 1965 im Saal des "Gasthaus Sonne" in Nollingen statt. Sieger wurde Bernd Ruf, der im Endspiel gegen Herbert Merkt gewann. In der zweiten Saison war man schon wesentlich erfolgreicher. Von 14 Spielen wurden 6 gewonnen und 8 verloren. Diese Steigerung hatte man hauptsächlich dem Spieler "Böbbi" Schmid zu verdanken, der sich zur Rückrunde 1965/1966 dem SV Nollingen anschloss. In dieser Saison wurde auch erstmals eine Jugend-Mannschaft gemeldet. Die ersten wirklichen Erfolge schaffte man im Nachwuchs-Bereich. Wilfried Senger erreichte bei den Südbadischen Meisterschaften im Schüler-Einzel den 3. Platz . Damit qualifizierte er sich für die Süddeutschen Meisterschaften in Wiesloch, an denen er aber aufgrund der weiten Fahrstrecke nicht teilnahm.

 

 

 

 

 

In der Saison 1967/1968 konnte die 1. Mannschaft mit 29:5 Punkten den Aufstieg in die A-Klasse schaffen. Mittlerweile wurde auch eine 2. Herren-Mannschaft gemeldet, die sich in der C-Klasse wacker schlug. Die Jugend-Mannschaft gehörte seinerzeit zu den besten Nachwuchs-Teams des Bezirks. Zur Rückrunde 1968/1969 stiess Spitzenspieler Walter Lenz vom TV Rheinfelden zu uns. Er führte die 1. Mannschaft sofort in die Bezirksliga. Dort erreichte man gleich in der ersten Saison einen guten 3. Platz. Im Jahre 1970 übernahm Walter Lenz den Posten des Abteilungsleiters, den er während der kommenden 10 Jahre inne hatte. Nachdem Verbandsspiele nicht mehr im Saal des "Gasthaus Sonne" ausgetragen werden durften, erhielten wir von Herrn Pfarrer Bender die Genehmigung, unsere Spiele vorübergehend im Nollinger Gemeindehaus durchzuführen.